Der Mörder mit der Strumphose

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Buch

VÖ: 1996

Kurzbeschreibung:
Millionen Menschen lesen seine Krimis, Millionen Menschen versuchen, seine scharfsinnige Spürarbeit zu kapieren, Kommissar Schneider ist allen immer ein paar Kilometer voraus! Seine unglaubliche Kombinationsgabe wird von allen Polizisten versucht nachzumachen, doch keinem gelingt es! Kommissar Schneider ist unique.

Ein Einzeltänzer auf dem dünnen Seil der Verbrechensbekämpfung. Doch Vorsicht, meine Damen: Um sexi zu wirken, läßt Kommissar Schneider auch manchmal einen Verbrecher frei rumlaufen!
Ein kleiner Auszug:
Arschfahl klebte der Mond am Fenster. Das Schloß lag im Schatten einer riesigen Kastanie. Ein Eichhörnchen kletterte mutig im Geäst und warf mit Nüssen. Der Himmel kotzte. Kein Lüftchen. Ein gelbes Gesicht zwischen verstaubten Akten: der Kommissar Schneider hatte sich beim Untersuchungsrichter eingeladen. Seit vierzehn Tagen sucht er eine bestimmte Akte. Ohne Vorwarnung plazt auf einmal die Hauptwasserleitung im Keller! Ein lautes Zischen und ein Gekreische von tausend Ratten! Kommissar Schneider bog sich vor Lachen. Er hatte soeben eine Akte gefunden, die, als er sie anrührte, zu Staub zerfiel. Jetzt war der Keller vollgelaufen. Außer Kommissar Schneider war niemand im Hause. Der Untersuchungsrichter wohnte allein hier und war weggegangen, poppen. Er hatte die Adresse dagelassen, falls der Kommissar auch dahin will. Der Kommissar geht bestimmt nicht dahin, er interessiert sich ausschließlich für seinen Beruf. Rumpelnd schlägt die erste Wasserwelle gegen die mit altem Eisen beschlagene Holztür in der Bibliothek. Kommissar Schneider stört das nicht, er sucht etwas Außergewöhnliches: Die Akte ''Strumpfhose''.